1       FragebogenIm nächstenUnterkapitel wird die Vorgehensweise bei der Erstellung des Fragebogens genauererläutert. Außerdem werden die gewonnen Daten ausgewertet und interpretiert.

1.1     VorgehensweiseDamit Daten statistischausgewertet und die prozentualen Anteile ermittelt werden können, wählt dievorliegende Arbeit die quantitative Studie. Als Zielgruppe der Umfrage werden verschiedene Arten von Gasgewerbe imLandkreis Erding ausgewählt. Die Basis für das Adressmaterial ist dieInternetseite der Stadt Erding.

Bei den meisten Betrieben ist keineE-Mail-Adresse angeführt, deshalb werden diese im Internet auf den jeweiligenFirmenwebseiten manuell recherchiert. Eine weitere Adressenquelle beruht auf persönlichenWissen der Verfasserin des Fragebogens.Der Fragebogen ist mithilfe desTextverarbeitungsprogramms Word erstellt. Dieser gliedert sich in zweiBereiche. Der erste, einleitende Teil enthält Informationen zu der Verfasserinder Umfrage, weiterhin wird der Zweck der Studie erläutert, dann wird daraufhingewiesen, dass alle Angaben anonym verarbeitet werden und es folgt dieErklärung wie und bis zu welchem Zeitpunkt der Fragebogen beantwortet werdensoll. Außerdem werden die Kontaktdaten der Verfasserin zur Verfügung gestellt,falls Fragen in Bezug auf die Umfrage und/oder die Studie auftauchen.1Imzweiten Teil der Untersuchung, werden die Befragenden zu den sozialenNetzwerken als Marketingkanal in ihrem Unternehmen befragt. Grundlegend kannzwischen geschlossenen, offenen und halboffenen Fragetypenunterschieden werden.

Bei den geschlossenen Fragen werden vorgefertigteAntworten zur Auswahl vorgegeben, bei den offenen können die Antworten in leereFelder eingetragen werden und bei den halboffenen Fragen gibt es zu den bereitsvorgefertigten Antworten ein leeres Zusatzfeld für eine freieAntwortmöglichkeit.2 Bei derErstellung des Fragebogens werden bis auf eine einzige offene Frageausschließlich geschlossene und halboffene Fragetypen gewählt. Diese beidenFragetypen werden lieber ausgefüllt, da es oft schneller geht, wenn bereitsAntwortmöglichkeiten vorhanden sind. Der Fragebogen ist aus dem Anhang zehn undelf zu entnehmen.

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Beim Fragebogen der Untersuchung zu den sozialenNetzwerken als Marketingkanal zielen die Fragen eins und zwei auf die Erhebungder demografischen Daten der Befragten ab. Die erste Frage klärt die Art derGastronomiebranche, bei der sieben Antwortmöglichkeiten vorgegeben sind. Beider zweiten Frage müssen die Teilnehmer die Eröffnung ihres Gastgewerbeseintragen. Durch diesen Ablauf wird der Betroffene langsam an die Befragungherangeführt und erhält zum Einstieg den Eindruck, dass das Ausfüllen desFragebogens keine Überforderung darstellt. Nach Abfrage der demografischenDaten folgt die zum Thema hinführende dritte Frage: „Wer ist in IhremUnternehmen für die social Media Beiträge zuständig?”. Hier sind vierAntwortmöglichkeiten vorgegeben.

Drei Antwortvorgaben sind eine Sammlung vonPersonengruppen in einem Unternehmen, welche für den Auftritt in den sozialenMedien des Gastgewerbes zuständig sein können. Ist bei dem Befragenden keinegeeignete Antwort dabei, bietet der Punkt „Sonstiges” Platz für eigeneErgänzungen. Es folgt eine sehr bedeutende Faktenrage,in der ermittelt werden soll, ob das Gastgewerbe überhaupt Soziale Netzwerkeals Marketingkanal nutzt. Wenn die Teilnehmer die Frage mit „Ja” beantworten, mussgleichzeitig das benutzte soziale Netzwerk darunter angekreuzt bzw. bei„Sonstiges” selbstständig angegeben werden.

Bei Verneinung der Frage der Befragendesofort zu der achten Frage weitergeleitet wird. Es ist wichtig zu wissen wieviele Unternehmen Soziale Netzwerke nicht nutzen. Außerdem soll eine dritteAntwortmöglichkeit „Nein, wir planen aber zukünftig” alle Möglichkeiten derBetriebe abdecken.

Die fünfte Frage bezieht sich auf die Dauer der Nutzung vonsozialen Netzwerken. Hier können die Befragenden zwischen vierunterschiedlichen Zeitabständen wählen. Die drauffolgende sechste Frage „WelcheZiele verfolgen Sie, wenn Sie Beiträge über soziale Netzwerke teilen?” sollAufschluss bringen, warum viele Gastgewerbe Facebook, Instagram, etc. nutzen.Die sechs Antwortvarianten (Neukundengewinnen, Kundenbindung,Personalgewinnung, Steigerung Bekanntheitsgrad, Werbung, Ansprache neuer Zielgruppen)werden dem theoretischen Teil dieser Arbeit entnommen. Die siebteAntwortmöglichkeit „Sonstiges” bietet Platz für Ergänzungen des Teilnehmers.Bei dieser Frage können die Teilnehmer bei jeder zutreffenden Aussage ein Kreuzsetzen, es ist also Mehrfachnennung möglich, da viele Unternehmen nicht nur einZiel mit den sozialen Netzwerken verfolgen. Die siebte Frage zielt auf dieHäufigkeit der Nutzung der Sozialen Netzwerke ab.

Hier müssen sich dieTeilnehmer zwischen „Täglich”, „Einmal der Woche”, „Einmal im Monat” und„Unregelmäßig” entscheiden und in dem zutreffenden Kästchen ein Kreuz setzen. DieseAntwortvorgaben werden aufgrund von persönlichen Erfahrungen der Verfasserindes Fragebogens, selbst entwickelt. Die Frage acht: „Besitzen Sie eine „SocialMedia Strategie?” wird von dem theoretischen Teil der Arbeit abgeleitet undkann nun auch von den Teilnehmern angekreuzt werden, welche bei Frage vier„Nein” angeben. Bei der Beantwortung der Strategie kann zwischen „Ja”, „Nein”und „Nein, wir planen aber zukünftig eine Strategie” ausgewählt werden. Dienächste Frage heißt: „Wie schätzen Sie die aktuelle und zukünftige Bedeutungvon sozialen Netzwerken als Marketingkanal ein?”. Diese Frage gliedert sich inzwei Bereiche, zunächst soll der Teilnehmer über die Bedeutung in seinemUnternehmen entscheiden. Hier muss einerseits auf die aktuelle Wichtigkeit,welche mithilfe einer Rangfolge (Hohe Bedeutung, Neutral und Keine Bedeutung)schneller zugeordnet werden kann und andererseits auf die zukünftige Wichtigkeiteingehen. Bei der zukünftigen Bedeutung kann ebenfalls mithilfe einer Rangfolgezwischen steigend, gleichbleibend und fallend unterschieden werden.

DiesesPrinzip ist gleichzusetzen mit dem zweiten Teil der Frage, bei der die Bedeutungallgemein im Gastgewerbe beurteilt wird. Bei der Frage zehn soll der Teilnehmerdie derzeitige „Social Media Strategie” einschätzen und diese durch dasFragewort „Warum” belegen. Die Antwortmöglichkeiten „Sehr gut”, „Gut” und„Verbesserungswürdig” sollen helfen eine schnellere Entscheidung treffen zukönnen.

Wie oft und welche Beiträge Restaurants, Cafés, Hotels, etc. veröffentlichenist aus Frage elf erkenntlich. Es muss jeweils für Text-/Bild-/Videoinhalt undVeranstaltungen die Häufigkeit, welche sich zwischen vier Stufen von „Sehrhäufig” bis „Nie” gliedern, ankreuzen. Die Frage 12 soll die Meinung dereinzelnen Betriebe auf die allgemeine Branche der Gastronomie lenken. Die Fragelautet: „Kann man aus der Perspektive der heutigen Zeit in der Gastronomie aufSocial Media Marketing verzichten?”. Es muss zwischen einem einfachen „Ja” und„Nein” entschieden werden. Außerdem soll einen Grund für die Entscheidungangeben werden. Bei der letzten Frage geht es um Kritik, ob diese vorkommt undwenn ja, ob man die Kritik ignoriert oder darauf speziell reagiert.

Die letzte Rubrik„Wenn sie noch etwas hinzufügen wollen” bietet ein Feld für Ergänzungen desGastgewerbes.Der Fragebogen umfasst insgesamt drei Seiten,wobei eine Seite das Anschreiben ist. Die Umfrage ist so kurz wie möglichgehalten, damit dieser mit einem geringen Zeitaufwand ausgefüllt werden kann.Der Aufbau ist strukturiert und einzelne Zeilen sind außerdem grau eingefärbt,um einem Verrutschen zwischen den Zeilen entgegenzuwirken. Die Fragebögen werdenim nächsten Schritt als PDF3Datei versendet. Hier haben die Befragenden die Möglichkeit die Fragen direktam Computer mithilfe von den eingefügten Schaltflächen zu beantworten undwieder zurückzusenden.

Das Dokument kann auch ausgedruckt und schriftlichausgedruckt werden. Hier kann die Umfrage per Post oder als Scan per E-Mailversendet werden. Die Fragebögen werden ab dem 25.Oktober 2017 insgesamtan 70 verschiedene Gastgewerbe per E-Mail gesendet. Um die Anzahl an benötigtenFragebögen zu erhalten werden die Umfragen ebenfalls persönlich vor Ort an neunGaststätten durchgeführt.1.

2     Auswertungund InterpretationBis zum 07.Dezember 2017 sind die 30 Fragebögenschließlich ausgefüllt. Ab diesem Zeitpunkt werden die ausgefüllten Fragebögenausgewertet, um die Ergebnisse darzustellen und interpretieren zu können. Diegewonnenen Daten aus jeder Frage werden jeweils einzeln in eine Excel Tabelle eingetragenund ausgewertet, um Diagramme zu erstellen. Insgesamt haben 30 Gastronomiebetriebeaus dem Landkreis Erding an der Studie teilgenommen. Die Teilnehmer setzen sichaus Betrieben zusammen, die zwischen 1860 und 2015 ihr Gastgewerbe eröffnen.4Dabei eröffnen 17 Unternehmen zwischen 2002 und 2015. Vier Betriebe öffnen zwischen1860 und 1898 und neuen Betriebe zwischen 1932 und 1998.

Wie in der Statistik in Anhang 6 zu sehen, ist bei 21 (70%)Betrieben die Geschäftsleitung für die social Media Beiträge zuständig. 17% derBefragenden überlassen dies der Marketing Abteilung und bei drei Betrieben istdas Personal für die Beiträge zuständig. Eine Gastronomie wählt bei „Sonstiges”sogenannte „Externe Freiberufler”.

Man kann diese unterschiedlichen Zahlen dahingehendinterpretieren, dass die Mehrheit der Teilnehmer keine speziellen Mitarbeiterfür den Soical Media Bereich einstellen. Wie bereits im theoretischen Teil derArbeit unter 4.2 erläutert kommt durch das Einstellen spezieller Mitarbeiter,die für den Internetauftritt des Unternehmens zuständig sind, auf dasUnternehmen ein hoher Kostenfaktor zu. Das schreckt viele Unternehmen ab, dasich der Erfolg von sozialen Netzwerken erst langfristig messen lässt. Bei der vierten Frage soll ermittelt werden, ob dieTeilnehmer soziale Netzwerke als Marketingkanal in ihrem Betrieb nutzen. ImAnhang 7 ist deutlich zu sehen, dass 90%, dies entspricht 27 Teilnehmer, sozialeNetzwerke als Marketingkanal nutzen. Von den Anderen 10% ist zukünftig keinePlanung beabsichtigt. Von den 90% der Nutzer, sind 70% mindestens bei Facebook.

Danach folgt mit 24% (neun Betriebe) Instagram und zwei Teilnehmer nutzen zuFacebook und Instagram noch sonstige Plattformen. (Vgl. Anhang 8).Die hohe Prozentzahl lässt sich dadurch erklären, dassdie Umfrage den Titel „Soziale Netzwerke als Marketingkanal” hat und somitsocial Media User die potenziellen Teilnehmer der Umfrage sind und sichUnternehmen, die keinen Account in Facebook, Instagram, etc.

kaum angesprochenfühlen. Wie im theoretischen Teil der Arbeit unter 1.1. ist Facebook mit 2,1Milliarden Nutzer sehr bekannt. Das erklärt, dass 26 Teilnehmer der Umfrageauch diese Plattform nutzen, da sie hier sehr viele Zielgruppen ansprechenkönnen. Die zwei Betriebe die Facebook, Instagram und als sonstige Plattform Snapchatnutzen, sind zwei Discos. Daraus kann man interpretieren, dass sie mit dem Trendmitgehen und dort aktiv sind, wo sie ihre Zielgruppe erreichen.Wie lange ein Betrieb bereits Soziale Netzwerke alsMarketingkanal nutzt erfährt man bei der fünften Frage.

Die zwei gängigstenAntworten sind „Zwischen 2 und 4 Jahren” (44%) und „Länger als 5 Jahren” (41%).Der Zeitraum: „Zwischen 6 Monaten und 1 Jahr” ist nur bei vier Betrieben (15%)der Fall (vgl. Anhang 9).Die Entwicklung der sozialen Netzwerke findet auch inErding statt, denn offensichtlich nutzen die Mehrheit soziale Netzwerke inihrem Betrieb als Marketingkanal schon mindestens länger als zwei Jahre. Die sechste Frage hat für die Ziele derGastronomiebetriebe mehrere Antwortmöglichkeiten zur Auswahl. Die häufigsteAntwort ist mit 22 (24%) Nennungen: „Steigerung Bekanntheitsgrad”. Darauffolgen mit 18 Angaben (20%) „Neukunden gewinnen” und „Werbung” mit 16Benennungen (17%). 15 Unternehmen (16%) wollen eine „Kundenbindung” erzielenund „Personalgewinnung” liegt mit 11 Nennungen (12%) auf dem fünften Platz.

Zudemwollen sieben Betriebe (8%) neue Zielgruppen ansprechen. Bei derAntwortmöglichkeit „Sonstiges” steht zweimal „Auf Sonderaktionen aufmerksammachen” und einmal „Infos veröffentlichen” (vgl. Anhang 10).Dieses Ergebnis zeigt, dass Betriebe in Erdingverschiedenen Ziele mit den sozialen Netzwerken verfolgen. Die Meisten Unternehmenwollen ihre Bekanntheit steigern und neue Kunden für ihren Gastbetrieb zugewinnen. Bei der siebten Frage ist gefragt, wie oft sozialeNetzwerke als Marketing-Kanal genutzt werden.

Hier geben 37% der Teilnehmer an,diese „Unregelmäßig” und 18% „Täglich” zu nutzen. 30% nutzen es „Einmal in derWoche” und 15% nutzen es „Einmal im Monat” (vgl. Anhang 11).Die Nutzung fällt sehr vielseitig aus. Nur fünfTeilnehmer posten täglich einen Beitrag.

Dies zeigt, dass die wenigstenGastgewerbe im Raum Erding einen Basis-Content liefern, da dieser oftwiederholt werden muss. Den Betrieben ist wahrscheinlich der Aufwand für eineninteressanten Beitrag zu hoch.Die Frage acht richtet sich nach einer „Social MediaStrategie”. Die Mehrheit mit 57% (17 Unternehmen) gibt an keine Strategie zubesitzen.

13% besitzen keine, planen aber in der Zukunft eine Strategie undneun (30%) Betriebe besitzen eine „Social Media Strategie” (vgl. Anhang 12).Diese Daten kann man dahingehend interpretieren, dass nureine Minderheit in Erding bereits eine Strategie besitzt. Bei der Frage neun, geben, 70% an, dass die Bedeutungvon sozialen Netzwerken im eigenen Unternehmen als „Neutral” eingestuft werdenkann. Bei neun Betrieben (30%) spielen die sozialen Netzwerke eine „HoheBedeutung” und kein Teilnehmer kreuzt „Keine Bedeutung” an (vgl. Anhang 13). 60%geben an, dass die zukünftige Bedeutung von sozialen Netzwerken im eigenenUnternehmen steigen wird.

12 Unternehmen sind der Meinung, dass es„gleichbleibend” ist und kein Teilnehmer gibt „fallend” an (vgl. Anhang 14). Allgemeinim Gastgewerbe denken 53%, dass die sozialen Netzwerke eine „Hohe Bedeutung”haben.14 Betriebe (47%) geben „Neutral” an und kein Unternehmen gibt „KeineBedeutung an” (vgl. Anhang 15). 60% der Befragenden sind der Meinung, dass dieBedeutung sozialer Netzwerke allgemein im Gastgewerbe steigen wird. 40% denkendie Bedeutung bleibt gleich und kein Teilnehmer gibt „Keine Bedeutung an” (vgl.Anhang 16).

Die gewonnenen Daten lassen sich so interpretieren,dass sozialen Netzwerken als Marketingkanal im Raum Erding keine großeBeachtung geschenkt wird, sondern von der Mehrheit als neutral angesehen wird. 60%sind der Meinung, dass die zukünftige Bedeutung von Facebook, Instagram, etc.im eigenen Unternehmen und allgemein im Gastgewerbe steigen wird. Kein einzigerBetrieb schreibt den sozialen Netzwerken eine fallende Bedeutung zu. Bei der zehnten Frage sollen Unternehmen Ihre „SocialMedia Strategie” einschätzen. 50% geben an, dass ihre Strategie„verbesserungswürdig” ist.

Als Gründe hierfür werden „Social Media Marketinggewinnt immer mehr an bedeutung”, „zu wenig Aktivität”, „zu wenig Beiträge”oder „es gibt immer etwas zu verbessern” angegeben. 47% sehen ihre Strategieals „Gut” an. Nur einer der 30 Teilnehmer schätzt seine Strategie als „Sehrgut” ein (vgl. Anhang 17).Die Hälfte der Gewerbe ist der Meinung, dass für ihrUnternehmen ein besserer Auftritt in den sozialen Netzwerken möglich ist. Somitwissen bereits viele Teilnehmer, dass sie zu wenig posten und Social MediaMarketing immer mehr an Bedeutung gewinnt. Insgesamt finden die MeistenGastgewerbe im Raum Erding, dass sie bereits eine gute bis sehr gute Strategiefür ihr Unternehmen entwickeln.

Diese Erkenntnis kann aufgrund von bereitserzielte Zielen von den Unternehmen getroffen werden.Die Frage elf gibt Auskunft, welche Inhalte wie oftgenutzt werden. Bei den Textinhalten kreuzen 37% „Sehr häufig” und 33% „Oft”an.

Die Antwortmöglichkeiten „Selten” und „Nie” ergeben zusammen 30% (vgl.Anhang 18). Bildinhalte werden von 15 Betrieben sehr häufig genutzt und von 12Unternehmen nie. Bei „Oft” machen acht und bei „Selten” machen sechs Teilnehmerein Kreuz (vgl.

Anhang 19). Videos werden von über der Mehrheit (52%) nie undvon 34% selten verwendet. Die Antwortvariante „Oft” nutzen vier (14%) Betriebeund kein Teilnehmer stellt sehr häufig Videos ins Netz (vgl. Anhang 20).Veranstaltungen werden von jeweils neun (28%) Sehr häufig und Selten gepostet.Acht Betriebe nutzen diese Funktion nie und 19% nutzen es oft (vgl. Anhang 21).

Am Häufigsten nutzen Betriebe im Raum Erding Bild- undTextinhalte. Nie werden dagegen Videoinhalte von den Meisten Unternehmen onlinegestellt. Durch ihren hohen Produktionsaufwand, rentiert sich der Aufwand fürUnternehmen im Raum Erding offensichtlich nicht. Kann man in der heutigen Zeit auf Social MediaMarketing verzichten? Die Antwort auf die Frage 12 ist bei 87% der Gaststättenlautet „Nein”. Vier (13%) Betriebe geben „Ja” an (vgl. Anhang 22).

Im Raum Erding sind die meisten Betriebe der Meinung,dass in der heutigen Zeit nicht mehr auf Social Media Marketing verzichtetwerden kann und es für die Gastronomie ein wichtiger Aspekt darstellt.Bei der Frage zu negativen Kritiken geben zehn (33%)Gaststätten an, dass sie keine Kritik erhalten. Insgesamt haben 20 Teilnehmerschon negative Kritik erfahren. Neun (30%) geben an: „Ja, aber Kritikignoriert” und elf (37%) reagieren auf die Kritik. „Nett geantwortet” fügen sechsBetriebe dem Fragebogen hinzu. Zwei Betriebe entschuldigen sich.

Die folgendenAussagen treffen jeweils auf eine Gaststätte hinzu: „Antwort verfasst”, „FürKritik bedankt und Verbesserungsvorschläge vorgeschlagen”, „Kritik internrecherchiert”, „teilweise Antworten auf Bewertung geschrieben” und „bei denbetreffenden Portalen gemeldet” (vgl. Anhang 23).Ein letztes markantes Ergebnis zeigt, dass dasGastgewerbe im Raum Erding nicht von negativer Kritik verschont wird.Zweidrittel haben schon einmal negative Kritik erfahren und von diesen habenelf Betriebe individuell darauf reagiert.

      Fazit und AusblickDer Fragebogen ist sehr effektiv und ist zielführend. SocialMedia ist für jedes Gastgewerbe im Raum Erding geeignet und muss individuellfür die jeweilige Branche angepasst werden. Es muss zudem beachtet werden, dassdie sozialen Netzwerke keine kurzfristige Marketingstrategie sind, sondern vielZeit und Aufwand benötigt wird und es auf die lange Sicht gesehen werden muss. WennUnternehmer ihre Zielgruppe in den sozialen Netzwerken ansprechen wollen,müssen sie persönlich sein, mit dem Kunden kommunizieren und auf ihn einlassen.

Wie die Umfrage zeigt, wird die Bedeutung der sozialen Netzwerke allgemein imGastgewerbe und bei den Teilnehmern in Zukunft steigen. Diese Seminararbeitzeigt zudem auf, dass ein Unternehmen und speziell das Gastgewerbe die sozialenNetzwerke positiv nutzen kann. Es ergeben sich Chancen, wie die Gewinnung vonNeukunden und die Steigerung des Bekanntheitsgrades.

Dabei ergeben sich durchdie virale Verbreitung auch Risiken. Diese Befürchtungen werden von Hotellerieund Gastronomie in Erding jedoch nicht geteilt. Die Hypothese, ob sozialeNetzwerke im Gastgewerbe im Raum Erding unverzichtbar sind, ist durch dieStudie bestätigt. In der heutigen, digitalen Zeit, kann ein Unternehmen nichtauf einen social Media-Auftritt verzichten.

Negative oder Positive Kritik kommtan keinem Unternehmen vorbei wird in Zukunft immer einen Weg in Facebook, etc.finden und da ist es egal ob ein Betrieb auf einer Plattform vertreten ist odernicht.1Vgl. Anhang 9.

2 Vgl. HIENERTH, Claudia/ HUBER, Beate / SÜSSENBACHER, Daniela, Wissenschaftliches Arbeiten kompakt, Wien2009, S. 114.3Portable Document Format4Vgl. Anhang